Wechsel im Vorsitz des Betriebsrats

Nach über 37 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Schoeller, wurde der langjährige Betriebsratsvorsitzende Heinz-Bert Weimbs (61), auf der Betriebsversammlung am 9. September in den Ruhestand verabschiedet.

Weimbs, der 1985 ins Unternehmen eintrat, war seit 1987 Mitglied im Betriebsrat. Mit der Expansion des Unternehmens und dem Zuwachs der Belegschaft war Weimbs im Rahmen der Mitbestimmung ab 1991 das zweite freigestellte Betriebsratsmitglied bei Schoeller. Seit 1993 war er Vorsitzender des Betriebsrats.

Zu den wichtigsten Projekten, die Weimbs in seiner mehr als 28-jährigen Zeit an der Spitze der Arbeitnehmervertretung für die Belegschaft verhandelt hat, gehören die Entwicklung eines Punktesystems zur Altersteilzeit, die Tarifbindung Schoellers nach Austritt aus dem Arbeitgeberverband, das Entgelt-Rahmenabkommen nach Einführung des neuen Tarifvertrags, die Bedingungen des Sozialplans im Jahre 2020 und der Verbleib der Produktion für nachgezogene Rohre in Hellenthal in diesem Jahr.

„Es war mir eine Ehre, für Schoeller und die Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten. In meiner Zeit im Betriebsrat habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei Schoeller Geschäftsführung und Eigentümer bei allen Entscheidungen stets sozial gedacht haben. Wenn es drauf ankam, haben wir deshalb immer einen Kompromiss gefunden,“ so Heinz-Bert Weimbs, scheidender Betriebsratsvorsitzender von Schoeller. „Ich wünsche dem Unternehmen und allen seinen Beschäftigten für die Zukunft und vor allem zum 200-jährigen Bestehen im Jahr 2027 alles Gute.“ Zu den Nachfolgern von Weimbs wurden Manuel Pesch (43) als Vorsitzender und Johannes Schmahl als Stellvertreter gewählt.

„Wir danken Heinz-Bert Weimbs für sein langjähriges Engagement für Schoeller und die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen. Mit seiner gradlinigen Art war er ein streitbarer aber in der Sache kompromissbereiter Verhandlungspartner, der immer auch die Entwicklung des Unternehmens im Blick hatte,“ so Frank Poschen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Schoeller. „Bei allen Themen und Diskussion war unser Verhältnis von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt, sodass wir im Ergebnis immer im Interesse und zum Wohle unseres Unternehmens und unserer Mitarbeitenden Lösungen entwickelt haben. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

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