Am 19. Mai 2026 lud ID Engineering zum TechDay 2026 ein – einer Veranstaltung, die bewusst auf Austausch, Orientierung und Praxis setzte. Das Ergebnis war ein durchstrukturierter Tag mit Fachimpulsen, Live-Demonstrationen und gezielt eingeplanten Räumen für Gespräch und Vertiefung.
Tobias Butscheid und Michael Mießen, Geschäftsführer von ID Engineering, eröffneten den Tag mit einer Positionierung, die das gesamte Programm prägte: Technologie entfaltet ihren Wert nicht im Labor, sondern im Zusammenspiel mit konkreten Anforderungen aus der Praxis. Um diesen Grundsatz herum war der TechDay konzipiert – mit Impulsen, die über den Tag verteilt wurden, und Live-Demos, die technische Inhalte unmittelbar erfahrbar machten.
Den strategischen Auftakt setzte Alexander Mertens, CEO von Schoeller und ebenfalls Geschäftsführer von ID Engineering. Sein Impulsvortrag zur Zukunft der Industrie in Europa legte den übergeordneten Rahmen für einen Tag, der technische Tiefe mit unternehmerischer Perspektive verband – und die Frage, welche Weichenstellungen europäische Industrieunternehmen heute vornehmen müssen, ins Zentrum stellte.
Im weiteren Verlauf des Programms beleuchteten Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie zentrale Themenfelder der modernen Produktion. Michael Sartor von ID Engineering zeigte, wie 2D-, 3D- und KI-gestützte Kamerasysteme kompromisslose Qualitätssicherung ermöglichen. Dr. Sven Wanner von Artificial Pixels veranschaulichte, wie generative KI die Entwicklung von Vision-Projekten beschleunigen kann. Nils Klasen vom Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen skizzierte, auf welchen Wegen zukunftsorientierte Technologien den Transfer aus dem Forschungsumfeld in die industrielle Anwendung vollziehen. Nikita Daubert von KUKA stellte mobile Robotik als das noch oft unterschätzte Element in modernen Produktionsumgebungen vor.
Schoeller war mit einem eigenen Stand vertreten und Teil eines Austauschs, der in beide Richtungen verlief. Der TechDay bestätigte einmal mehr, dass der direkte Dialog zwischen Hersteller, Technologieanbieter und Anwender der wirksamste Weg bleibt, um Entwicklungen aus dem Labor in die Praxis zu überführen.
Den Abschluss bildete ein Ausblick durch die Geschäftsführung von ID Engineering – verbunden mit dem Anspruch, den begonnenen Dialog weiterzuführen.